Spielberichte 2015/16 - ESV Schwerin/Handballnachwuchs

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C-Jugend > Saison 2015/16

Spielberichte - Hinrunde männliche Jugend C, MV-Liga, Saison 2015/16:

19.09.2015:

Spiel 1: SG Banzkow-Leezen - ESV Schwerin (21:17/11:5)

Vor lauter Aufregung die Punkte liegen gelassen

Zum allerersten Spiel unserer C-Jugend in der Landesoberliga M-V waren die ESV-Youngsters heute bei der SG Banzkow-Leezen zu Gast. Mit dem Wissen, dass der Gastgeber über deutlich mehr Spielerfahrung verfügt, zuletzt auch schon in der Oberliga M-V (durchschnittlich volle 4 Jahre) war klar, hier galt es vorrangig kämpferisch gegenzuhalten und die bekannten Einzelkönner mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung auszubremsen.
Hinzu kam die verständlich große Aufregung vor dem ersten Spiel in der höchsten Spielklasse, was sich insbesondere in den ersten 13 Minuten deutlich bemerkbar machte. Da stand es nach bereits sieben vergebenen, klaren Torchancen auf ESV-Seite 6:0 Tore für die Hausherren, ehe es Ole vom Punkt vorbehalten war das allererste Tor unserer Youngsters in der Oberliga M-V zu erzielen. Von da an entwickelte sich über die Zwischenstände 6:3, 8:4 und 11:4 bis zum Pausentee von 11:5 Toren für die Gastgeber ein ausgeglichenes Spiel. Indem allerdings blieben die Eisenbahner ihrer Linie treu, produzierten weitere Fahrkarten und leisteten sich zusätzlich auch noch 8 Pass- und Fangfehler. Schwer zu sagen was passiert wäre, wenn Leo im ESV-Tor mit seinen 9 Paraden, gerade auch in dieser Phase nicht die Partie offen gehalten hätte.
In der Halbzeitansprache mahnten die Trainer dann mehr Konzentration im Abschluss und nicht in der Auslösung an, forderten mehr Kreisbeteiligung, Mut aus dem Rückraum und den Ball im Positionsangriff schneller zu machen. Mit Erfolg, zumindest bis zur 36. Minute. Gegen die nun nach Regelwerk defensive 6:0-Abwehr der Hausherren wurde vom 11:5 über 12:6 bis zum 12:11 Tor um Tor aufgeholt – und man war wieder im Spiel. Doch die fällige Auszeit der Hausherren ließ diese nach individuellen Fehlern, zwei verworfenen Siebenmetern und zwei Torwartfehlern auf ESV-Seite wieder auf 18:13 enteilen, was wiederrum zur Auszeit der Eisenbahner führte. Nun wurde umgestellt um den bis dahin zu passiven ESV-Rückraum zu stärken. Das führte trotz unglücklicher Pfiffe des leider allein leitenden Unparteiischen beim Stand von 17:19 Toren aus ESV-Sicht zum erneuten Anschluss. Aber eine unverständliche Zeitstrafe gegen Ole in der 48. Minute bei eigenem Ballbesitz machte alle Hoffnung zunichte.
Insgesamt macht dieser überhaupt erste Auftritt einer ESV-Mannschaft im Oberhaus des Landes M-V den Verantwortlichen um das Team Mut. Die Einstellung der Jungs stimmt, auch wenn noch lange nicht alles klappt. 6 vermeidbare Gegentore, insgesamt 10 Pass-und Fangfehler + 4 Technische Regelfehler, 2 vergebene Strafwürfe und 17 (!) Fahrkarten sprechen eine deutliche Sprache. Dagegen führen die erkennbaren Strukturen im Spielaufbau bereits jetzt schon zu vielen klaren Torchancen, mangeln tut es allein an der Effektivität. Mit dem Wissen um diese grundlegenden Fähigkeiten und dem Ablegen der Aufregung in den kommenden Spielen sollten dann auch Selbstbewusstsein und Effektivität steigen…

Es spielten: Leo (12 P.), Rudi (1 P.) – Jan (2), Maurice (6), Ole (3), Paul (3), Leon (n.e.), Lewe (1), Bahne (n.e.), Matteo (1), Niklas (1), Luca, Cedrik (n.e.)

Spielberichte - Rückrunde männliche Jugend C, MV-Liga, Saison 2015/16:

05.12.2015:

Spiel 1:  ESV Schwerin - SG Banzkow-Leezen (16:28/7:14)

ESV-Restkader wird von abgezockten Randschwerinern phasenweise vorgeführt…

Das erste Heimspiel der Rückrunde geriet für die Schweriner Eisenbahner zum Debakel. Unter der Woche zum wiederholten Male nur mit Mini-Besetzung trainierend fielen mit Matteo & Maurice zwei Stammspieler komplett aus. Letzterer hatte noch versucht zu spielen, doch nach 3 Minuten hatten die Trainer ein Einsehen und nahmen ihn vom Feld. Neben dem einzig fitten Lewe standen mit Paul (Prellung), Leo (3-wöchige Krankheit), Jan (nach 8-wöchiger Bandverletzung im Sprunggelenk), Ole (Oberschenkelprobleme) und Niklas (Archillessehnenreizung) 5 weitere, alles andere als fitte Spieler auf der Platte, die bis zum Spiel nicht ernsthaft trainieren konnten, was sich spätestens ab der 20. Minute deutlich bemerkbar machte. Bis dahin konnte der limitierte, wackere Haufen von „Versehrten“ den abgezockten Randschwerinern der SG Banzkow-Leezen noch einigermaßen Paroli bieten. Doch nach der Gästeauszeit in der 20. Minute brachen auf ESV-Seite alle Dämme. Aus einem noch akzeptablen 7:10 wurde bis zur Halbzeit ein 7:14 und das Spiel war eigentlich entschieden.

Auch diverse Umstellungen in Hälfte zwei sowie der nun mehrfach notwendige Einsatz der unerfahrenen Ergänzungsspieler verhinderten nicht, das sich die in Bestbesetzung antretenden Gäste über 9:17, 11:22 und 12:24 immer deutlicher absetzten. Hinzu kam, dass die Hausherren in dieser Phase nun reihenweise gute Torgelegenheiten und ungeduldig genommene Halbchancen nicht am glänzend aufgelegten Gästetorwart vorbeibrachten, die sich dann aber allesamt prompt als Konter im eigenen Kasten wiederfanden. Gerade in dieser Phase machte sich die erheblich größere Cleverness der Gäste drastisch bemerkbar. Im richtigen Augenblick wurde auf Gästeseiten das Tempo vom alles überragenden Spielmacher kräftig angezogen und die zunehmend überforderte ESV-Abwehr ein ums andere Mal überlaufen.

Spätestens jetzt muss allen auf ESV-Seite Beteiligten, die das bisher noch nicht wussten klar sein, dass man bei einem überschaubaren Kader mit einem Minimum an Trainingsaufwand und einer mittlerweile endlosen Kranken- und Verletztenliste die Entwicklung in der Oberliga verschläft. Das ärgerliche daran ist, dass dies offenbar anderen Teams erspart bleibt. So bleibt nur zu hoffen, dass dies wirklich eine vorübergehende Seuche ist und zukünftig Besserung einkehrt.

Spielberichte - PlayOFF männliche Jugend C, MV-Liga, Saison 2015/16:

12.03.2016:

PlayOFF - Hinspiel:  ESV Schwerin - SG Vorpommern (23:18/10:12)

Nach der Halbzeit endlich aufgewacht...

Nach zwei, sicher auch unnötigen Niederlagen in der Vorrunde gegen die SG Vorpommern empfingen unsere Youngsters die SG heute erneut zum PlayOFF-Hinspiel in der heimischen Siemenshalle. Und nach den jüngsten Langzeit-Ausfällen von Luca (Fußbruch) und Maurice (Riß aller Bänder im Fuß) stand das Spiel nicht unbedingt unter einem guten Stern. Dennoch waren die Trainer vor der wichtigen Partie nach der konzentrierten Vorbereitung des überwiegenden Teils der verbliebenen Leistungsträger von einem erfolgreichen Hinspielergebnis überzeugt - und wurden diesmal auch nicht enttäuscht.
Für den in der bislang starken ESV-Abwehr gefühlt unersetzbaren Maurice wurde mit Bahne ein aktueller D-Jugendspieler (Jg. 2003) in das Abwehrzentrum beordert, der sich mit zunehmender Spielzeit tatsächlich immer besser integrierte und spätestens Mitte der zweiten Hälfte zu einem echten Faktor wurde. Doch der Reihe nach...

Anfänglich bestimmten die heimischen Eisenbahner klar das Geschehen. Über eine engagierte Angriffsleistung wurde der Gegner mit seinen wurfgewaltigen Rückraumspielern und seinem wahrlich bulligen Kreisläufer (6 Tore allein in Hälfte 1) über 1:0, 4:2 und 7:5 bis zur 13. Minute sicher beherrscht. Doch ab der 14. Minute ging ohne einen Wechsel etwas unverständlich der Spielfaden im Angriff verloren, während zudem im Abwehrzentrum nun die vorhersehbaren Abstimmungsschwierigkeiten zu Tage traten. Das brachte den weiter ruhig und abgezockt spielenden Gast über 7:10 und 9:11 zur Halbzeit mit 10:12 in Front.

In einer sehr kurzen Halbzeitansprache wurden die Jungs dann an die Absprachen zum Spiel erinnert und aufgefordert, den Siegeswillen bitte klar und auch spürbar auf das Feld zu tragen. Und das fruchtete. Eine tolle 6:0-Abwehr mit extrem beweglichen Halbverteidigern und einem zusehens besser funktionierenden Innenblock schaffte es, die wurfgewaltigen Halbspieler auf beiden Seiten und den körperlich hoch überlegenen Kreisspieler gleichzeitig fast völlig aus dem Spiel zu nehmen. Nur noch völlig freie Würfen der Gäste fanden gegen diese Abwehr und den dahinter stehenden Leo (45 % gehaltene Bälle !) ihr Ziel, tatsächlich in den zweiten 25 Minuten nur 6 mal (2. Halbzeit 13:6 für ESV !). Eine wahrlich starke Abwehrleistung ! Und dabei mußten die Gäste teilweise schon sehr lange Angriffe spielen mussten, um überhaupt zum Abschluss zu kommen...
Auch wenn insbesondere im gefühlt nur mit 70 %-igem Tempo geführten Umschaltverhalten der jungen Eisenbahner noch extrem viel Potential steckt haben die Jungs erstmals in dieser Saison die Erfahrung gemacht, dass druckvolles Spiel gegen eine noch nicht vollends formierte Abwehr auch gegen viel erfahrenere Gegner zum Erfolg führt. So wurden in der zweiten Hälfte neben den 5 Kontertoren einige Treffer aus dem schnellen Nachrücken gegen eine noch teilweise ungeordnete Abwehr erzielt. Und das ist nicht nur das Mittel für das PlayOFF-Rückspiel am 02.04.2016 in Ahlbeck...

Es spielten: Leo (14 P.), Rudi (n.e.) – Jan (8/1), Ole (5), Paul (1), Bahne (1), Matteo, Niklas (2), Cedrik (n.e.), Leon (n.e.), Lewe (6), Paul II (n.e.)

 
zuletzt aktualisiert: 25.05.2018
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